Read: 1998 Mai 2, An Internationale Tagung


DAS UNIVERSALE HAUS DER GERECHTIGKEIT
BAHÁ’Í-WELTZENTRUM


2. Mai 1998
An die Mitglieder
der bei der achten Internationalen Tagung versammelten Nationalen Geistigen Räte.

Herzliche geliebte Mitarbeiter!

In wenigen Monaten werden 130 Jahre vergangen sein, daß der Verheißene aller Zeiten gewaltsam als ein Gefangener in dieses Land ins Exil gebracht wurde. Die gegen Ihn aufgebotenen machtvollen Feinde planten dies als die letzte Tat, um Seinen göttlichen Auftrag auszulöschen. Sie nahmen jedoch nicht das triumphale Versprechen wahr, das Ihm göttlich verheißen wurde als - nach Seinem eigenen Zeugnis - „Banner aus Licht“ Ihn bei Seiner Ankunft in Akká grüßten und „die Stimme des Geistes laut rief und sprach: ‘Bald werden alle, die da auf Erden wohnen, unter diesen Bannern vereint sein.’“.

Als eine bedeutsame neue Etappe auf dem Wege der schließlichen Erfüllung dieser großen Erwartung erweist es sich, daß Sie in diesem gleichen Land zu dieser verheißungsvollen Gelegenheit als Vertreter der aufblühenden Gemeinschaften versammelt sind, die in Seinem Namen jetzt weit und breit in der Welt errichtet werden. Stolzen Herzens begrüßen wir begeistert, was Sie hier getan haben. Denn durch Ihre Beteiligung an einem Wahlvorgang von einzigartiger Planung haben Sie der weltumspannenden Verwaltungsstruktur den Schlußstein fest aufgesetzt, einer Verwaltungsstruktur, für die Ihre Räte die unerläßlichen Säulen bilden; und Sie haben durch Klarheit, Beweiskraft und Disziplin bei ihrer Beratung Ausblicke auf die Fortschritte eröffnet, die in kurzer Zeit erreicht werden müssen. Aber noch mehr hat uns beeindruckt hat, daß Ihre Verhaltensweise ein Maß an Liebe und Einheit widerspiegelte, die bei einer so vielfältigen Versammlung von Menschen, wie Sie sie darstellen, wirklich selten ist. Wir sind unendlich ermutigt durch diese Anzeichen einer schnell zunehmenden Reife bei den Mitgliedern von Institutionen, die zu gegebener Zeit bei der Leitung der Geschicke von Nationen eine führende Rollen spielen müssen.

Wenn man alles bedenkt, was in diesen ereignisreichen Tagen vorgefallen ist, kann man diese Erfahrung nicht als die große Stunde für den Vier-Jahres-Plan ansehen, als den Wendepunkt, an dem man anfangen muß, das volle Ausmaß seiner Ziele und Möglichkeiten zu erfassen? Wenn nicht jetzt, auf welche andere Gelegenheit sollen wir noch warten? Ganz sicher sind die Freunde zu Hause, die sich schon sehnsüchtigen Herzens auf Ihre Rückkehr freuen, begierig, ihre rückhaltlose Unterstützung den kühnen Maßnahmen zu leihen, die Sie jetzt werden in Angriff nehmen wollen. Jetzt ist die Zeit, da Sie Ihren gottgegebenen Pflichten noch hartnäckiger und wirkungsvoller werden nachgehen wollen, denn man erkennt in Ihnen Anzeichen für eine neue Zuversicht, eine aufgestaute Energie, einen Geist voll erneuter Hingabe. Dies alles wird Ihre Fähigkeit steigern, die Freunde um sich zu scharen um zu lehren und ihre anderen wichtigen Verantwortungen in einer nie gekannten Weise auf sich zu nehmen.

Möge die Einheit, die die Tagung gekennzeichnet hat, ihren Einfluß auf alle Nationalen Räte ausüben, die Generäle der Armee des Lichtes. Möge diese Einheit aus Ihnen mit einer Liebeskraft ausstrahlen, die alle nationalen Einrichtungen, die örtlichen Institutionen und die in Ihrem Jurisdiktionsbereich wohnenden einzelnen umfängt und anspornt und auch die Ratschläge und Bestrebungen der Kontinentalen Berater und ihrer Hilfsämter einschließt. Es möge sodann in jedem Lande sichtbar werden, daß, im Gegensatz zu der streitsüchtigen Einstellung der Welt, die Einheit der Bahá’í-Gemeinde eine äußerliche Widerspiegelung jener inneren Realität ist, die die göttlich verfügten Institutionen antreibt, die damit beauftragt sind, die Angelegenheiten der Gemeinde zu leiten und zu koordinieren.

Geliebte Freunde, nur Sie genießen zu dieser Zeit das beneidenswerte Vorrecht, einen Beitrag zu der systematischen Mobilisierung zu leisten, mit der menschliche Ressourcen entwickelt werden, die eine immer weiter anschwellende Menge neuer Mitglieder unter das Banner des Größten Namens einreihen können. Der Plan ist aufgestellt, der Pfad ist vorgezeichnet. Also, vorwärts, mit Zuversicht, mit Kraft, mit Schnelligkeit.!

gez.: Das Universale Haus der Gerechtigkeit

Kopien an: Die Hände der Sache Gottes
Internationales Lehrzentrum
Berater

Holy-Writings.com v2.7 (213613) © 2005 - 2015 Emanuel V. Towfigh & Peter Hoerster | Imprint | Change Interface Language: DE EN