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Auszüge über Deutschland und Briefauszüge aus Briefen an den Nationalen Geistigen Rat

Das Land Deutschland ist wie ein Lampenschirm und die Geliebten Gottes dort sind wie ihr glänzendes Licht. Dieses Land wir darum zweifellos erleuchtet werden.
(‘Abdu’l-Bahá Zusammenstellung1 Nr. 21)

Die deutschen Freunde sind in der Tat hell entflammt vom Feuer der Liebe und fest und standhaft in der Sache Gottes. Daher wird ihr Einfluß stark zunehmen.
(‘Abdu’l-Bahá - Zusammenstellungt Nr. 15)

Es ist meine aufrichtige Hoffnung, daß alle, die in Deutschland berufen sind, zu den Auserwählten gehören mögen. Darum solltet ihr niemals ausruhen, sondern euch Tag und Nacht bemühen, die Menschen zu führen, den Blinden Sehvermögen zu geben, die Toten zu beleben und ewiges Leben zu spenden.
(‘Abdu’l-Bahá - Zusammenstellung Nr. 9)

Deutschland - Gemeinde dazu bestimmt wie von ‘Abdu’l-Bahá prophezeit zum mächtigsten Zentrum geistiger Erleuchtung ganzen europäischen Kontinents zu entwickeln.
(Shoghi Effendi - Aus einem Brief vom 24. Apr. 1946)

Die Fackelträger des Lichtes göttlicher Führung für die Nachbarländer auf diesem Kontinent...sich in den Osten und Süden Europas und über diese Gebiete hinaus in das Herz von Nordasien bis zum Chinesischen Meer verbreiten.
(Botschaft vom 11.1.1971)

Es ist eure Pflicht, euch auf das äußerste anzustrengen, allen Menschen der Erde und den Anhängern aller Religionen unübertroffene Liebe und Kameradschaft zu erzeigen.
(‘Abdu’l-Bahá aus Zusammenstellung über Deutschland (95))

...eure Pflicht, einander äußerste Zuneigung und Freundlichkeit zu erzeigen, einander von Herz und Seele zu lieben, die äußerste Anstrengung zu unternehmen, um euch gegenseitige Hilfe angedeihen zu lassen und euch fest an den Bund Gottes und Sein Testament zu halten.
(‘Abdu’l-Bahá aus Zusammenstellung über Deutschland (91))


Dringendste Bitte um: Wachsamkeit, Treue, Standhaftigkeit und Einheit

Vier Dinge werden den Fortschritt der Sache in diesem Land und auf dem ganzen europäischen Kontinent von Grund auf ändern:

1. Die Macht Bahá'u'lláhs
* Ohne göttlichen Beistand sind wir machtlos
* Sich von Seiner Abhängigkeit völlig bewußt sein
* Kühne Pläne entwerfen auch angesichts unüberwindlich scheinender Hindernisse vertrauensvoll vollenden
2. Erreichung der Ziele ist von äußerster Dringlichkeit
* Wettlauf mit der Zeit austragen
* Je länger wir zögern, desto größer wird das Leiden unserer Mitmenschen
3. Pionierbewußtsein
* Lernen sich hinauszuwagen
* Die deutschen Gläubigen müssen sich jetzt erheben um dem Ruf des Hüters zu folgen
* Dies wird eine gänzlich neue Phase in der Geschichte der Sache in Deutschland kennzeichnen
4. Methoden des Lehrens
* Deutsche konzentrieren sich viel zu stark die Sache unter dem intellektuellen, philosophischen und wissenschaftlichen Blickwinkel zu beleuchten
* Der Genius des deutschen Volkes ist in hohem Maße poetisch, tief geistig und sehr idealistisch
* Die Freude des Glaubens, die Einheit der Freunde, der Geist der Liebe und des Dienens, der Vergebung und der Menschlichkeit sollte zum Ausdruck gebracht werden.
* Größere Spontanität, größere Wärme und persönlicher, informeller Kontakt unterstützt durch herzliche Gastfreundschaft wird die Lehrarbeit in Deutschland ungemein verstärken.
* Erreichen verschiedener Schichten der deutschen Gesellschaft, die Armen und Ungebildeten, die Landwirte und Bauern in den Ebenen des Nordens und den Bergen des Südens, die Jugend in den Schulen und Universitäten, die in der Industrie tätige Jugend
* Die Heimatfront muß stark gefestigt werden und kräftig wachsen
(Botschaft vom 11.1.1971)



Administratoren
* Anzahl erfahrener Administratoren erweitern
* Aufbau eines Netzes starke Ausschüsse
* Es erhöht die Zahl von loyalen, ergebenen und kenntnisreichen Gläubigen mit reichen Erfahrungen
* Mitglieder weise aussuchen
* Es ist eine Pflicht eines Bahá’í, einen Dienst, um den er gebeten wird, auch wirklich zu verrichten, wenn nicht wirklich ernste Gründe dem entgegenstehen.
* Den Ausschüssen Verantwortung überträgt damit sie Fähigkeiten entwickeln und Erfahrung gewinnen
(Botschaft vom 20. März 1991)

Dienst für Bahá’u’lláh
* Im Bahá’í-Glauben sollte jeder Lebensbereich als ein Element des Gottesdienstes angesehen werden
* Seinen Lebensunterhalt zu verdienen
* Sich in seinem Beruf auszeichnen
* Seine Kinder erziehen
* Nachbarn Fürsorge und Freundlichkeit erweisen

Dinge die in einen direkten Bezug zum Glauben und zur Bahá’í-Gemeinde stehen
* Das Studium der heiligen Schriften
* Das verrichten der Pflichtgebete
* Das Entrichten des Huqúqu'lláhs
* Beiträge zu den Fonds des Glaubens
* Persönliches Lehren
* Dienst in den administrativen Institutionen des Glaubens
* Es sollte darauf hingewiesen werden wenn der Dienst in der Verwaltungsordnung aus anderen als wirklich ernsthaften Gründen abgelehnt wird.
* Alle Gläubigen sollten so von der Liebe zu Bahá’u’lláh entflammt sein, dass sie sich danach sehnen, Seine Botschaft ihren Mitmenschen zu vermitteln.
(Botschaft vom 17.9.1991)

Einstellung der deutschen Bahá’í-Gemeinde zum Lehren des Glaubens
Probleme

* Problemen zu begegnen ist nichts Neues
* Aufgabe der Bahá’í ist diese Probleme anzugehen und sie zu überwinden
* Institutionen des Glaubens können dabei helfen, oder sie durch einen Mangel an rechtem Urteil behindern
* Die letzte Verantwortung bleibt bei jedem einzelnen

Lösung
* In jedem Bahá’í Bewußtsein dafür zu wecken was es die Auszeichnung bedeutet, die von Gott gesandte Manifestation erkannt zu haben, um all die überwältigenden Probleme der Menschheit zu lösen.
* Eine solche Anerkennung heißt in ein Bündnis mit Gott einzutreten
* Verantwortung die göttlichen Lehren zu fördern
* Im eigenen Leben
* Durch Übermittlung an andere
* Pflicht für deren Ausführung er Gott direkt verantwortlich ist.
* Sorgfältiges Lesen aller "Worte der Weisheit" würde in der Tat den Schlüssel für viele Schwierigkeiten liefern.

Wie kann das Feuer der Liebe Gottes in den Herzen der Freunde entzündet werden?

* Nicht durch Versand von Rundbriefen noch durch Ermahnungen zu neuen Höhen der Anstrengung
* Beratung zwischen dem Rat und dem Kontinentalen Berateramt
* Ideen ins Leben rufen die beide Institutionen verfolgen können
* Einsatz von Bahá’í-Lehrern von großer Bedeutung
* Allgemeine Öffentlichkeit erreichen
* Durch ihre Worte und ihr Beispiel die Freunde mit einem neuen Bewußtsein erfüllen
* Der Nationale Lehrausschuß kann dabei eine bedeutende Rolle spielen
(Botschaft vom 14.12.1992)

Zwei Handlungsbereiche die den Glauben voranbringen
1. Erfüllung der Verantwortung jedes einzelnen Gläubigen gegenüber Bahá’u’lláh , Seinen Glauben zu lehren.
2. Aktivitäten und Projekte der Institutionen des Glaubens, in denen die einzelnen Freunde zusammenarbeiten

Zwei Aufgaben die sich dem Nationalen Rat stellen:
1. Die Bahá’í-Identität der Gläubigen zu festigen
* Hängt von der Aufrechterhaltung des Bahá’í-Standars ab
* Hängt ab von der Aufrechterhaltung der Bahá’í-Gesetze
* Entwicklung des geistigen Lebens des einzelnen Gläubigen Aufmerksamkeit schenken
* In jeder Gemeinde eine warme, liebevolle Atmosphäre schaffen
2. Den Gläubigen helfen, ihre Ängste, die sie vom Lehren des Glaubens abhalten, zu überwinden
* Durch Erlangen eines tieferen Verständnisses vom Prozeß der Ausbreitung des Glaubens
* Durch Verstehen der Dynamik der Annahme der Botschaft Bahá'u'lláhs
* Dies kann durch das Studium der Textzusammenstellung "Beitritt in Scharen" erreicht werden
* Sie sollte mit Sorgfalt und Verstand studiert werden
* Es ist ein Aufruf an alle Bahá’í dass viele der Sorgen um ... vorübergehen werden wie
* Materieller Wohlstand
* Das Verwerfen geistiger Wahrheiten
* Die Überbewertung intellektueller Diskussion und Beweisführung
* Übertriebener, gedankenloser und blinder Aberglaube
* In jeder Bevölkerung gibt es Seelen die aufrichtig und sehnsuchtsvoll nach der Wahrheit verlangen
* Die Bahá’í sollten nie müde werden, diese Seelen aufzuspüren
* Sich nie durch mangelnde Aufnahmebereitschaft entmutigen lassen.
* Es ist richtig und weise dem anderen Verständnis und liebevolle Geduld zu zeigen
* Mißtrauen seitens einer Person, die das erste Mal von Bahá’u’lláh hört oder langsames Annehmen unbedingt Tugenden sind
* Eine empfängliche Seele vermag im Verlauf weniger Stunden tiefste Erkenntnis erlangen
* Einem neuen Gläubigen, der voller Begeisterung für die Botschaft ist, gelingt es oft besonders gut, empfängliche Seelen herauszufinden und anzuziehen.
* Vorbereitet sein auf den Tag, da hunderte und tausende ihrer Mitmenschen in Scharen dem Glauben zuströmen
* in der Zwischenzeit können wir diesen Tag sehnsüchtig erwarten
* und für sein baldiges Kommen arbeiten.
* Dadurch werden die Gläubigen befähigt, beim Überbringen der Botschaft an empfängliche Seelen Initiative und Vertrauen zu zeigen.
*

Überbringen der Botschaft an andere

* Taktvoll
* Liebevoll
* Im Geiste des Gebetes
* Freunde neigen dazu dies wegfallen zu lassen
* Beim Lehren des Glaubens sind wir nur Werkzeuge Bahá'u'lláhs
* Wir bedürfen Seiner Hilfe mehr als alles andere
* Die Liebe eines Gläubigen für Bahá’u’lláh und die Abhängigkeit von Seinen Bestätigungen haben allergrößten Einfluß auf erfolgreiches Lehren
* Wir sollten daher nicht nur darum beten erfolgreich in unseren Lehrbemühungen zu sein sondern
* Gott darum bitten, uns empfängliche Seelen zuzuführen
* Mit Ausdauer
* Zusammenarbeit der Hilfsamtsmitglieder mit ihren Assistenten sowie der Geistigen Räte und ihren Gemeinden
* Der Geist übertriebener Kritik würde schnell jede Bemühung zunichte machen sowie das Anzetteln von Konflikten und Streit unter den Gläubigen oder zwischen den Gläubigen und den göttlich geschaffenen Institutionen.
* Daher müssen die Bahá’í einerseits so einfühlsam sein, niemanden zu kränken
* Und andererseits nachsichtig gegenüber den Eigenheiten anderer und dem, wofür sie sich begeistern
* Es ist die Sache des Rates zu entscheiden, wann irgendeine Aktivität die ihr angemessenen Grenzen überschreitet, und Sache der Freunde, solche Führung anzunehmen.
* Beratungen auf örtlicher und nationaler Ebene und zwischen Institutionen und Gläubigen kann zur Begründung und Bestärkung des Wachstums der Bahá’í-Gemeinde führen.
(Botschaft vom 19.9.1994)




1 Zusammenstellung des Universalen Hauses der Gerechtigkeit als Anhang des Briefes vom 9. Mai 1988
Extrakt aus den Briefen des Weltzentrums an die deutsche Bahá’í-Gemeinde (zusammengestellt von Roland Zimmel)


Hamburg, den 10.06.03 E:\Winword2\uhg\Deutschland\deutsch-zus.doc Seite: 1 von 4

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